**Darum geht es in dieser Folge
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Psychische Auffälligkeiten, Angststörungen und Depressionen bei Kindern und Jugendlichen nehmen spürbar zu. Gleichzeitig wird vieles noch immer übersehen, kleingeredet oder als „Pubertät“ abgetan. Uli und Bernd sprechen darüber, warum genau das gefährlich ist: Eine Angststörung springt nicht über Nacht aus der Hecke. Sie entsteht oft schleichend, wenn Kinder über längere Zeit zu viel Stress erleben und zu wenig Sicherheit, Selbstwirksamkeit und echte Verbindung erfahren.
Wir Eltern reden gern davon, dass wir nur das Beste für unsere Kinder wollen. Das stimmt meistens auch. Der unbequeme Teil ist: Manchmal entsteht genau daraus Druck. Wir wollen es gut machen, also kontrollieren wir. Wir wollen schützen, also verhindern wir Erfahrungen. Wir wollen Zukunft sichern, also machen wir Schule wichtiger als Beziehung. Und dann wundern wir uns, warum Kinder innerlich eng werden.
Diese Folge ist ein Wachrüttler. Nicht im Sinne von Panik, sondern im Sinne von Verantwortung. Wenn Dein Kind sich zurückzieht, ständig Bauchweh hat, Schule verweigert, sich selbst abwertet oder vor alltäglichen Situationen übermäßig Angst bekommt, ist das kein Charakterfehler. Es ist ein Signal. Und Signale werden nicht besser, wenn man sie ignoriert.
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